Eine Denkschule für systemische Intelligenz — in Technologie, Organisation und Gesellschaft.
Wir arbeiten dort, wo Fortschritt seit Jahrzehnten stehengeblieben ist — und entwickeln neue Prinzipien für echte technologische und gesellschaftliche Durchbrüche.
Wer wir sind
Das Center for Applied Complexity & Intelligence ist ein Netzwerk aus Menschen, Unternehmen und Initiativen, die aus dieser Erkenntnis neue Prinzipien ableiten — anwendbar in Technologie, Organisation und Gesellschaft.
Intelligenz ist keine Komponente, die man einbaut — sie entsteht aus dem Zusammenspiel von Strukturen, die auf mehreren Ebenen gleichzeitig wirken.
Unser Denkmodell: Dieselben Muster tauchen auf allen Ebenen auf — im Kleinen wie im Großen. Bedeutung entsteht aus Kontext. Verhalten entsteht aus Interaktion, nicht aus Einzelteilen.
Wie wir denken
Dissens
Dissens ist kein Problem. Dissens ist der Anfang von Erkenntnis.
Redlichkeit
Wir sagen, was wir denken. Wir ändern unsere Meinung, wenn Argumente uns überzeugen.
Grenzen
Wer seine Grenzen nicht kennt, kann sie nicht überschreiten.
Wir glauben, dass Intelligenz aus Interaktion entsteht — auch unsere eigene. Deshalb ist Meinungsvielfalt bei uns keine Störung, sondern Voraussetzung.
Wir sind nicht einer Meinung. Aber wir verteidigen den Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven gedacht und geprüft werden können.
Gleichgesinnte sind keine Gleichdenkenden — sondern Menschen, die den Mut teilen, anders zu fragen.
"Alle Wahrheit durchläuft drei Stufen: Zuerst wird sie lächerlich gemacht. Dann wird sie bekämpft. Und schließlich wird sie als selbstverständlich angenommen."
— Arthur SchopenhauerWas wir tun
— und helfen, systemische Prinzipien in echte Durchbrüche zu übersetzen.
Wir arbeiten auf der Ebene der Prinzipien, nicht der Implementierungen.
Nicht KI-Labor
Wir optimieren keine Algorithmen — wir erforschen, wie Systemarchitekturen Intelligenz hervorbringen.
Nicht Beratung
Frameworks sind Forschungsergebnisse, die Muster validieren — keine Produkte.
Nicht reine Akademie
Unsere Modelle werden in praktischen Systemen getestet, nicht nur publiziert.
Die Denkschule beruht auf vier zentralen Prinzipien, die alle Forschungsfelder durchziehen.
01
Wir suchen nach wiederkehrenden Strukturen und Prinzipien, bevor wir technische Lösungen formulieren. Der Fokus liegt auf Formen des Verhaltens, nicht auf deren Implementierung — weil Strukturen stabil sind, Mechanismen jedoch austauschbar.
02
Ein einzelnes Element ist bedeutungslos ohne seine Umgebung. Wir betrachten Systeme auf Mikro-, Meso- und Makroebene. Intelligenz entsteht aus den Beziehungen zwischen diesen Ebenen.
03
Komplexe Systeme werden intelligent — sie werden nicht programmiert. Wir erforschen Selbstorganisation, Kontextwirkung, adaptive Zustände und nichtlineare Dynamiken.
04
Bedeutung entsteht nicht aus Daten, sondern aus ihrer Einbettung. Dieselbe Information hat in verschiedenen Kontexten verschiedene Wirkung. Wir modellieren Kontext explizit.
Die Forschung gliedert sich in zwei Ebenen: methodische Grundlagen und Phänomenfelder.
Meta-Forschungsfelder — Wie wir Erkenntnis gewinnen
Welche wiederkehrenden Strukturen tauchen in allen komplexen Systemen auf — technisch, biologisch, organisatorisch? Wir identifizieren, abstrahieren und formalisieren diese Muster als domänenunabhängige Prozess-Templates.
Leitfrage: Gibt es universelle Prozessformen, die in beliebigen Domänen instanziiert werden können?
Wie können Systeme sich selbst beschreiben — vollständig, konsistent, maschinenlesbar und kontextreich? SKE erforscht die Grundlagen für selbstbeschreibende Systeme, die ihr eigenes Wissen, ihre Struktur und ihre Dynamik explizit machen.
Leitfrage: Wie entsteht systemische Intelligenz aus explizitem Systemwissen?
Kernforschungsfelder — Was wir erforschen
Wie entsteht intelligentes Verhalten aus Interaktion, Dynamik und Kontext? Wir erforschen biologisch inspirierte Architekturen und kontinuierliches Lernen.
Wie koordinieren sich Akteure ohne zentrale Instanz? Wir erforschen Systeme, die durch Struktur statt Autorität funktionieren.
Wie bauen wir Systeme, die sich anpassen, ohne instabil zu werden — oder sogar antifragil sind? Wir erforschen nachrichtenbasierte, capability-sichere Architekturen.
Die Forschungsfelder werden in konkreten Projekten validiert — in Deep Tech und gesellschaftlicher Infrastruktur.
Nachrichtenbasierter Dataflow-Prozessor, der graph-basierte Prozessmuster implementiert. Wissen wird als Fluss modelliert, nicht als statische Struktur.
Partner
sistemica GmbH
Microkernel-Betriebssystem für adaptive Architekturen. Ein selbstbeschreibendes OS, das Systemtransformation als Grundprinzip verankert.
Partner
sistemica GmbH
Biologisch inspiriertes neuronales Netzwerk mit kontinuierlichem Lernen. Erforscht Lern- und Adaptionsmuster sowie emergente Wissensrepräsentation.
Partner
sistemica GmbH
Erforscht, wie Intelligenz durch Spezialisierung und Kooperation entsteht — nicht durch Skalierung. Validiert die Hypothese: Struktur vor Größe.
Partner
sistemica GmbH
Dezentrale Koordination von Wert, Identität und digitalem Austausch. Erforscht, wie systemische Prinzipien gesellschaftliche Grundfunktionen transformieren können.
Partner
sistemica GmbH
Entstehung
Die Beobachtung: Technische Systeme spiegeln immer die Strukturen der Organisation, in der sie entstehen.
Diese Einsicht führte zu der Frage, welche universellen Muster komplexe Systeme — technische, biologische, soziale — tatsächlich formen. Und zur Gründung einer Initiative, die diese Muster systematisch erforscht.
Eine Welt, in der Systeme sich formen statt konstruiert zu werden — und Intelligenz emergiert statt erzwungen zu werden.